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Neuer zukunftssicherer Common Rail-Prüfstand EPS 708 von Bosch

 

Das Zubehörprogramm für alle Bosch-Diesel-Prüfstände wurde erweitert

 

 

 

Commonrail-Prüfstand

 

 

 

Die Einspritzdrücke, mit denen moderne Common Rail-Dieselmotoren arbeiten, wurden in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Heute sind bereits bis zu 2 000 bar üblich – Tendenz weiter steigend. Der neue Diesel-Prüfstand EPS 708 von Bosch speziell für Common Rail-Einspritzpumpen und -Injektoren erlaubt deshalb die Prüfung mit bis zu 2 200 bar. Der Prüfstand ist für künftige Entwicklungen in der Common Rail-Dieseltechnik vorbereitet, denn sein neu entwickeltes Rail ist bereits für Drücke bis 2 500 bar ausgelegt. Auch der bewährte, leistungsstarke Dieselprüfstand EPS 815 kann mit dem neuen Rail auf die erhöhten Prüfdrücke aufgerüstet werden. Außerdem ergänzt Bosch die Möglichkeiten zur Prüfung von Common Rail-Komponenten in der Werkstatt um einen neuen Prüfsatz für Piezo-Injektoren. Darüber hinaus hat Bosch ein weltweit neues Prüfverfahren entwickelt, mit dem die Hub-zu-Hub-Streuung ermittelt werden kann. Mit diesem genaueren Test ist die Werkstatt in der Lage, auch spezifische Fehler an Common Rail-Injektoren zu diagnostizieren. Eine neue Mehrfach-Aufspannvorrichtung für Pkw- und Nutzfahrzeug-Common Rail-Injektoren reduziert die Rüstzeiten bei der Diesel-Prüfung.

 

 

 

Kürzere Rüstzeiten, höhere Sicherheit und verbesserter Geräteservice

 

Mit dem neuen Diesel-Prüfstand EPS 708 kann die Werkstatt Common Rail-Einspritzpumpen und -Injektoren von Bosch und von anderen Herstellern prüfen. Für Bosch-Komponenten ist zudem die Garantie-Beurteilung möglich. Der Prüfstand verfügt über ein integriertes Kühlsystem, das den Wasserverbrauch der Werkstatt deutlich verringert. Zusätzlich ist optional auch die herkömmliche Wasserkühlung möglich. Die Einspritzmengenmessung erfolgt elektronisch, und auch die Zulauf-Druckregelung für Pumpe und Schmierölversorgung ist elektronisch geregelt. Der Arbeitsbereich des Prüfstandes wird mit einer robusten Schutzhaube verschlossen, die vor umherfliegenden Teilen schützt. Eine Kupplungsabdeckung für die Pumpe ist damit nicht mehr erforderlich. Die Rüstzeit bei der Pumpenmontage wird dadurch noch weiter verkürzt und die Sicherheit für den Bediener gleichzeitig erhöht. Wird die Haube während des Betriebes geöffnet, bleibt der Motor des Prüfstandes sofort stehen. Die Serviceintervalle, beispielsweise für den Prüfölwechsel oder den Filtertausch, werden elektronisch überwacht und angezeigt. Darüber hinaus zeigt das Eigendiagnosesystem des Prüfstandes dem Werkstatt-Mechaniker zuverlässig an, wenn beispielsweise ein zusätzlicher Filtertausch notwendig ist. Ein integrierter Filter im neuen Hochdruck-Rail schützt zudem die hydraulischen Komponenten vor Verunreinigungen. Das Rail ist ebenfalls mit einer integrierten Kühlung ausgestattet, um die Kraftstoff-Temperatur während der Dauerbelastung auf dem Prüfstand niedrig zu halten.

 

 

Spezifische Fehlerbilder erfordern erweitertes Messverfahren

 

Mit dem Messverfahren zur Bestimmung der Hub-zu-Hub-Streuung führt Bosch als weltweit erster Hersteller einen Nachrüstsatz für die Dieselprüfung in der Werkstatt ein, mit dem die Streuung der einzelnen Einspritzungen ermittelt werden kann. Verschleißerscheinungen können dazu führen, dass die Dieseleinspritzsysteme nach einiger Zeit die hohen Anforderungen der Abgasgesetzgebung in den USA nicht mehr einhalten. In besonderen Fällen ist für die Identifizierung selten auftretender Fehler die Bestimmung der Hub-zu-Hub-Streuung erforderlich. Gegenüber dem herkömmlichen Messverfahren erweitert dieses neue Verfahren den Prüfumfang und deckt spezifische Fehlerbilder auf. Dadurch können Mehrfach-Prüfungen und der wiederholte Ein- und Ausbau der Injektoren aus dem Fahrzeug vermieden werden. Die neue Messtechnik kann auf den Dieselprüfständen EPS 815 und EPS 708 nachgerüstet werden.

 

 

Umfassende Prüfmöglichkeiten an Piezo Common Rail Injektoren

 

Rund 25 Prozent der Common Rail Dieselmotoren in Pkw sind inzwischen mit Piezo-Injektoren ausgerüstet. Für diese bietet Bosch jetzt mit dem neuen Prüfsatz CRI Piezo für die Diesel-Prüfstände EPS 815 und 708 einen neuen Prüfsatz an. Damit können Piezo-Injektoren für Pkw der Hersteller Bosch, Denso und Siemens/Continental geprüft werden. Für Delphi-Injektoren sind die Prüfmöglichkeiten in Vorbereitung, die Elektronik hierfür ist im neuen Prüfsatz bereits integriert. Der Prüfsatz enthält alle erforderlichen Komponenten für eine umfassende und effektive Prüfung der Piezo-Injektoren. Neben einer Dichtheitsprüfung und Einspritzmengenmessungen bei unterschiedlichen Motorbetriebszuständen erlaubt das Prüfset auch die Kontrolle der Kopplerbefüllung sowie die Prüfung des Piezomoduls auf Isolationsfehler. Außerdem kann die Werkstatt mit dem neuen Prüfsatz auch Garantie-Beurteilungen durchführen. Alle erforderlichen Prüfwerte werden über das Abonnement der CD „TestData“ regelmäßig aktuell zur Verfügung gestellt. Die Testdaten für die Diesel-Komponenten der anderen Hersteller können beim Datenanbieter Refdat über die Internet-Seite www.refdat.net bezogen werden.

 

 

Neue Mehrfach-Aufspannung für Common Rail Injektoren

 

Eine neue Mehrfach-Aufspannung für Injektoren ermöglicht reduzierte Rüstzeiten und flexibleres, sauberes Arbeiten. Bis zu vier Common Rail Injektoren für Nutzfahrzeuge oder sechs Magnetventil- oder Piezo-Common Rail-Injektoren für Pkw können damit gleichzeitig auf den Diesel-Prüfstand gespannt werden. Die Mehrfach-Aufspannung verfügt über eine universelle Einspritzkammer für Injektoren von Bosch und von anderen Herstellern sowie eine Schnellaufspannung. Die innovative Konstruktion bietet der Werkstatt viele praktische Vorteile, wie die leckagefreie Montage von Nutzfahrzeug-Injektoren und die Federung der einzelnen Injektoren zur Schonung der Prüfdruckleitungen. Die neue Common Rail Aufspannung ist bei den Diesel-Prüfständen EPS 708 und EPS 815 einsetzbar.

 

 

EPS 708